„Was tun für Afrin?“ – LCM

Artikel aus Lower Class Magazine

5. Februar 2018

http://lowerclassmag.com/2018/02/was-tun-fuer-afrin/

Der Widerstand gegen den Krieg Erdogans hat auch in Deutschland begonnen. Aber wie entwickeln wir ihn weiter?

Die Beteiligung am internationalistischen Widerstand gegen den türkischen Einmarsch in der Selbstverwaltungsregion Nordsyriens ist für deutsche Verhältnisse erfreulich: Tausende Menschen marschieren bei den fast täglich stattfindenden Demonstrationen mit, hunderte kommen zu Informationsveranstaltungen zum Thema und nahezu täglich erscheinen Updates zur militärischen Lage auf diversen linken Blogs. Die Frage, die uns bei diversen Gelegenheiten in den vergangenen Wochen gestellt wurde, lautet oft: Wie kann ich mehr tun?

Es ist eine Herausforderung, vor der wir selber stehen: Unsere Genoss*innen stehen in Afrin mit der Waffe in der Hand gegen eine zehntausende Soldaten umfassende Streitmacht mit Luftunterstützung und modernster Technologie. Und bei uns entsteht das Gefühl der Ohnmacht, auch eine große Wut darüber, dass alles, was wir hier anstoßen, noch als viel zu gering erscheint. Deshalb haben wir uns einige Gedanken gemacht, wie weitere Schritte der praktischen Solidarität aussehen könnten. Continue reading „Was tun für Afrin?“ – LCM

22.9.2017: Antifa Enternasyonal Café in der Roten Flora

… mit einem Erfahrungsbericht aus Rojava

ab 19 Uhr geöffnet
ab 20 Uhr Beginn

Die Revolution in Rojava, der Aufbau einer selbstverwalteten Gesellschaft und die Umsetzung eines kollektiven Lebens stellt nicht nur eine Perspektive für den Mittleren Osten dar, sondern kann als weltweite Perspektive emanzipatorischer Politik verstanden werden. Deswegen besuchen Menschen aus aller Welt die befreiten Gebiete im Norden Syriens (Rojava). In unserem Café werden zwei Internatioanlist*innen von ihren Eindrücken berichten. Im Fokus der Veranstaltung soll einmal die internationalistische Kommune stehen, die sich seit diesem Jahr im Aufbau befindet. Zum anderen wird das Frauendorf JINWAR vorgestellt, in dem Frauen* nach ihren eigenen Bedürfnissen kollektiv zusammenleben und gemeinsam ein feministisches Leben aufbauen.

Kommt vorbei und lasst uns gemeinsam über die Notwendigkeit von Internationalismus und autonomer feministischer Organisierung diskutieren!

Vokü der Roten Flora
Achidi-John-Platz 1 (Schulterblatt)
Hamburg

Sonntag, 23.07.17: Kundgebung gegen Repression am UG Holstenglacis

Wir laden ein zur Kundgebung am UG Holstenglacis:

Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

Sonntag, 23.07.17
15 Uhr

Jungiusstraße,
Brücke über die Wallanlagen, Rückseite Knast
(U2 Messehallen, U1 Stephansplatz, S-Dammtor)

Im UG Holstenglacis sitzen Genossen und Freunde von uns:
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G20 – Mobivideo der Jugend


G20: Aufruf zum Barrio Dilsoz Bahar

PROGRAMM als PDF

Unser Aufruf zum Barrio Dilsoz Bahar (Kevin Jochim) in Hamburg. Die ganzen Tage wird es ein volles Programm geben. Kommt vorbei! Wir sehen uns in Hamburg!

Für uns als Verband der Studierenden aus Kurdistan, besitzt der G20 Gipfel in der ersten Juli Woche eine besondere politische Bedeutung. In Hamburg werden am 7. und 8. Juli die Staatschefs der 20 wirtschaftsstärksten Länder zusammenkommen, um ihre aktuelle und zukünftige Politik zu diskutieren. Für uns heißt es, dass die selbsternannten Herrschenden der Welt zusammentreffen, um über die Neuaufteilung ihrer Einflusssphären entlang ihrer imperialen Interessen zu bestimmen. Seit Mehr als Hundert Jahren führt ihre Politik des Kolonialismus und Einmischung zu künstlichen Grenzziehungen, zu Kriegen, Vertreibung und Ausbeutung.

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6.Mai 2017, Celle: In die Herzen ein Feuer – erinnern heißt kämpfen

– Gedenkfest für die gefallenen Internationalist*innen

In zwei Wochen ist es soweit. Unser gemeinsames Fest für die gefallenen Internationalist*innen findet mit vielen Freund*innen und Angehörigen am 6. Mai in Celle statt.
Bitte verbreitet die Ankündigung. Sammelt Unterstützungsgelder. Meldet euch, wenn ihr das Fest z.B. durch Mitarbeit an dem Tag unterstützen wollt. Continue reading 6.Mai 2017, Celle: In die Herzen ein Feuer – erinnern heißt kämpfen

28.04.17: Antifa Enternasyonal Café ¦ Zeki Soli – staatliche Nebenwirkung §129 brd


Wir laden euch zum

+++ Antifa Enternasyonal Café im April +++

>> Freitag, 28.04.2017
>> 20:00 Uhr (Einlass ab 19:00h)
>> Rote Flora (Vokü, links unten),
>> Achidi-John-Platz 1, Schulterblatt

+++ Soli für Zeki
+++ – staatliche Nebenwirkung §129 brd

Zeki Eroğlu wurde am 13.04.2016 in Stockholm/Schweden auf Wunsch der BRD verhaftet und im Juli ausgeliefert. Seit Januar sitzt er in Hamburg in der UHA Holstenglacis, der Prozess begann am 17.02.2017.
Zeki führt den Prozess politisch mit guten Erklärungen und zeigt immerwieder die staatliche Logik auf.
Nach bereits über 10 Verhandlungstagen ist klar, dass die Routine ihn nach §129b wegen Mitgliedschaft in der PKK verurteilen wird.

Es trifft hier und jetzt einen, gemeint sind wir alle!
Wir sind alle § 129 brd!

Über die Mauer rufen wir laut:
Wir sind hier. Widerstand ist Leben!
Berxwedan jîyan e!

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Antifa Enternasyonal Café im März



Freitag, 24.03.2017, 19:00 Uhr, Rote Flora (Vokü)

Der Kampf um Befreiung bleibt international! Azad Bike – Befreie!

Der Befreiungskampf Kurdistans ist zum hellen Leuchtfeuer für alle Unterdrückten und kämpfenden Menschen dieser Erde geworden und ist ein Hoffnungsschimmer inmitten der dunklen Finsternis der kapitalistischen Moderne. Die kurdische Jugendbewegung hat die Kampagne „Azad Bike- Befreie!“ begonnen, um über den Befreiungskampf, die Isolation von Abdullah Öcalan und die Angriffe der kapitalistischen Moderne auf die Jugend zu diskutieren und aufmerksam zu machen.
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19.02.17, Kundgebung in Erinnerung an Jaja Diabi

Die Initiative für ein Gedenken an Jaja Diabi hatte für dieses Wochenende eine Konferenz und eine Kundgebung zum Gedenken an Jaja Diabi organisiert.
Bei Niesel-Wetter kamen heute dennoch etwa 100 Menschen zusammen, um Jaja zu Gedenken – mit Reden, Gebeten, Musik, Blumen und einer Schweigeminute.
Es war ein würdiges und kräftiges Zeichen.

Wir haben eine Grußbotschaft aus Hannover verlesen, leider nur auf Deutsch – sonst waren fast alle Beiträge mindestens auf Englisch gehalten worden.

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24.02.17, Antifa Enternasyonal Café: Kolumbien, der Konflikt und die FARC

Freitag, 24.02.2017
20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)
jeden 4. Freitag im Monat
Rote Flora, Achidi-John-Platz 1

Im Dezember 1928 begann mit der Ermordung von 3000 streikenden Bananenschneidern ein Krieg, der mit der Hinrichtung von Jorge Elicier Gaitan, einem beliebten Präsidentschaftskandidaten, am 09.04.1948 dann eskalierte:
Bogota, die Hauptstadt Kolumbiens brannte lichterloh, es wurde der Ausnahmezustand ausgerufen und es kam zu ausgedehnten  Massakern im ganzen Land.
Daraufhin bewaffneten sich einige Bauern und gründeten 1965 die Guerillagruppe FARC – Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia.
Erste Friedensgespräche fanden 1982 statt, der politische Arm der FARC wurde gegründet – die UNION PATRIOTICA. Doch innerhalb kürzester Zeit wurden 5000 ihrer Mitglieder ermordet, darunter 2 Präsidentschaftskandidaten. Die Friedensverhandlungen wurden abgebrochen.
1997 begannen erneute Friedensverhandlungen, das Ziel war den Paramilitarismus zu beenden.
Das Ergebnis dieser Verhandlungen war der von der CIA ausgearbeitete PLAN COLOMBIA, der als Friedensplan der Welt vorgestellt wurde, um den Drogenhandel zu bekämpfen. In Wahrheit war es ein Kriegsplan, um die FARC auszurotten und die Ressourcen des Landes auszubeuten.  Dem folgte das ALCA, ein Freihandelsabkommen mit der USA und Canada, das von den sozialen Bewegungen aber auch den Regierungen  mehrerer Länder, unter anderem dem venezolanischen Präsidenten Chavez, abgelehnt wurde.

Was bedeutet der unterschriebene Friedensvertrag vom 24.11.2016 für Kolumbien? Ist er ein historischer Sieg, auch über die Landesgrenzen hinaus? Wie organisieren sich die FARC, vor den Erfahrungen der Vergangenheit?

Zu diesen und euren Fragen haben wir 2 Referentinnen aus Kolumbien eingeladen.